Die Weiterbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeut:in ist eine interessante und bereichernde, zugleich aber auch komplexe und emotional herausfordernde Aufgabe. In meiner Supervision geht es darum, mit etwas Abstand auf die eigene therapeutische Arbeit zu schauen und einen Raum zu schaffen, in dem auch Unsicherheiten, Schwierigkeiten und offene Fragen Platz haben.
In der tiefenpsychologischen Supervision denken wir gemeinsam über Ihre Patient:in und den therapeutischen Prozess nach. Dabei richtet sich unser Blick insbesondere auf die therapeutische Beziehung und das, was sich in Übertragung und Gegenübertragung zeigt. Wir versuchen, Patient:innen in ihrer individuellen Psychodynamik zu verstehen: Welche Beziehungswünsche und Ängste stehen miteinander in Spannung? Welche Abwehrmechanismen werden wirksam? Über welche strukturellen Fähigkeiten verfügt die Patient:in, und wo zeigen sich Einschränkungen? Aus diesem psychodynamischen Verständnis von Symptomen und Beziehungsmustern entwickeln wir therapeutische Interventionen.
Supervision bietet darüber hinaus die Möglichkeit, durch Reflexion und Resonanz Orientierung in schwierigen therapeutischen Situationen zu gewinnen. Bisher unbemerkte dynamische Prozesse, eigene blinde Flecken und persönliche Anteile können entdeckt und besser verstanden werden. So kann Supervision dazu beitragen, die eigene therapeutische Haltung weiterzuentwickeln und mehr Sicherheit im therapeutischen Handeln zu gewinnen.
Damit Supervision wirksam werden kann, braucht es einen beiderseits verlässlichen Rahmen. Dafür vereinbaren wir in einem Vorgespräch wichtige Rahmenbedingungen wie Zeitdauer, Frequenz, Bezahlung, Absageregelung und Vertraulichkeit.
Bei Interesse rufen Sie mich gerne in meiner Sprechzeit an oder senden Sie mir eine E-Mail.